Strickbibliothek mit Strickgeschichten
Im Museum für Sächsische Volkskunst entsteht eine dauerhafte und öffentliche Strickbibliothek. Sie enthält Bücher und Hefte mit Strickanleitungen von etwa 1920 bis heute – gespendet von Menschen aus Dresden und Umgebung. Integriert sind Strickgeschichten, die wir gesammelt und dokumentiert haben: Geschichten des Selbermachens, die zeigen, wann, wie, wo und warum gestrickt wurde — und von wem.
An vier Sammelterminen zwischen Juli und September haben rund 40 Menschen Bücher, Hefte und Geschichten bei uns abgegeben, die wir jetzt sichten, ordnen und in den neuen Bibliotheksschrank im Erdgeschoss des Museums einräumen.
Die Eröffnung feiern wir am 31. Oktober mit einer „Langen Nacht des Strickens“, gemeinsam mit der Autorin Ebba D. Drolshagen. Sie hat mit ihrem Buch „Zwei rechts, zwei links. Geschichten vom Stricken“ die Inspiration für die Bibliothek geliefert und den Aufbau mit einer Spende unterstützt.
Ab dem 6. November können Sie jeden Freitag von 14-17 Uhr unter dem Motto „Freitags wird gestrickt“ zum gemeinsamen Stricken vorbeikommen.
Besuch der Strickbibliothek
Sie können die Strickbibliothek ab dem 1. November während der Öffnungszeiten des Museums besuchen, in den Büchern stöbern, unsere gesammelten Strickgeschichten lesen (und neue hinzufügen) und in den gemütlichen Sesseln selbst zu Nadeln und Faden greifen.
Die Nutzung der Bibliothek und die Teilnahme an „Freitags wird gestrickt“ ist kostenfrei (zzgl. Museumseintritt).
Wenn Sie Ideen für Aktivitäten in der Strickbibliothek haben oder uns mit Ihrer Strickgruppe besuchen wollen, schreiben Sie uns an:
volkskunstmuseum(at)skd.museum
Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam diese Strickbibliothek mit Leben zu füllen.